Kinder sind die ersten Opfer*.
Krankheitsursache Mobilfunk.
Im folgenden wird ein Überblick gegeben, der zeigt, wie der Mobilfunk krankmacht.
Zunächst werden die fünf Blickwinkel genannt, denen die Darstellung folgt:
1. Symptome, körperlich und seelisch
2. Physiologie
3. Genetik
4. Resonanz
5. Physik
1. Symptome
Symptome sind die Zeichen, anhand derer man eine Krankheit feststellen kann.
Bereits im Jahr 2002 wurde zusammengetragen, welche Auswirkungen die Schnurlos-Telefonie hat. Diese Liste ist als "Freiburger Appell" bekannt und wurde von mehr als tausend niedergelassenen Ärzten unterschrieben:
· Lern-, Konzentrations- und Verhaltensstörungen bei Kindern (z.B. Hyperaktivität)
· Blutdruckentgleisungen, die medikamentös immer schwerer zu beeinflussen sind
· Herzrhythmusstörungen
· Herzinfarkte und Schlaganfälle immer jüngerer Menschen
· hirndegenerative Erkrankungen (z.B. Morbus Alzheimer) und Epilepsie
· Krebserkrankungen wie Leukämie und Hirntumore
· psychosomatisch fehlgedeutete Störungen wie
- Kopfschmerzen und Migräne
- chronische Erschöpfung
- innere Unruhe
- Schlaflosigkeit und Tagesmüdigkeit
- Ohrgeräusche
- Infektanfälligkeit
- Nerven- und Weichteilschmerzen, die mit üblichen Ursachen nicht erklärlich sind
Dieser Krankheits-Liste schließen sich einige Untersuchungen bzw. Veröffentlichungen zum Thema an:
Der Physiker Dr. Gerald Hyland, Großbritannien, weist darauf hin, daß Mobilfunkbestrahlung und aggressives Verhalten von Kindern in einem Zusammenhang stehen (veröffentlicht im Fachmaganzin The Lancet).
Das ‚Spanisch Neuro Diagnostic Research Institute' erforschte, daß bereits ein zweiminütiger Telefonanruf die Blut-Hirn-Schranke öffnet - und so giftige Stoffe aus dem Blut Hirnzellen abtöten können.
Die schwedische Universität Lund veröffentlichte ein gleichlautendes Ergebnis. Die Abbildungen der histologischen Schnitte zeigen deutliche schwarze Flecken im Gehirngewebe.
In Naila (Landkreis Hof) hat die Gemeinschaftsstudie fünf ortsansässiger Ärzte einen Zusammenhang von Krebsrate und Nähe zu den Strahlungsquellen ermittelt. Die Untersuchung hatte kurzzeitig ein deutliches Medienecho.
Im Journal of Cellular Biochemistry finden wir Veröffentlichungen von Dr. George Carlo, die aufzeigen, daß eine häufige Nutzung von Mobiltelefonen zu Gehirnkrebs führt. Als Ursache wird die DNS-Schädigung und gleichzeitige Störung der Selbstheilung genannt.
2. Physiologie/Stoffwechselvorgänge
Physiologie beschreibt auf stofflicher Ebene Ursache-Wirkungszusammenhänge.
Nachdem oben verschiedene Symptome und Krankheiten genannt wurden, werden im folgenden zur ersten Ursachenbegründung zwei Substanzen betrachtet, die im menschlichen Stoffwechsel eine wichtige Rolle spielen und vom Mobilfunk beeinflußt werden. Das sind zum einen Calcium, ein Mineralstoff und zum anderen Melatonin, ein Hormon.
Beim Calcium handelt es sich genauer um das Ca2+-Ion. Es ist in und um jede Zelle vorhanden und dient beispielsweise dazu, Informationen weiterzuleiten. Diese Informationsweiterleitung findet bei jeder Art von Wahrnehmung (Sehen, Hören, Riechen usf.) aber auch bei Muskelbewegungen statt. Calcium macht darüber hinaus Zellmembranen funktionsfähig, erhält die Zellen, steuert die Ausschüttung von Botenstoffen und ist beteiligt an der Zellteilung sowie bei der DNA-Synthese.
Außerdem stehen Störungen beim Calcium-Stoffwechsel im Zusammenhang mit verringerter Erkennungsrate von Krebszellen. Dies verhindert deren Abbau. Auch die nach Mobilfunkbestrahlung beobachtete Beeinträchtigung der roten Blutkörperchen (Gefäßgängigkeit und Sauerstofftransport) wird vor diesem Hintergrund diskutiert. Die Beziehung zu Herz-Kreislauf-Beschwerden und verringerten Gedächtnisleistungen bei Handy-Nutzung findet so eine stoffliche Ursache.
Der nächste betrachtete Stoff ist das Hormon Melatonin. Melatonin ist an der Regelung des circadianen Rhythmus beteiligt. Es hat wichtige Funktionen für den Schlaf und für die Gedächtnisspeicherung. Bei verringertem Melatoninstoffwechsel treten Schlafstörungen auf.
Melatonin ist auch ein wichtiger Radikalenfänger, der durch seine Membrangängigkeit besonders die Gehirnzellen schützt. Es ist in der Lage, drohende Schäden an der DNA abzufangen.
Störungen im Melatonin/Serotoninstoffwechsel werden auch bei psychischen Erkrankungen wie Depression und Schizophrenie beobachtet.
3. Genetik
Genetik betrachtet die Erbsubstanz des Menschen.
Immer wieder berichten Landwirte, daß Kälber und Küken seit dem Aufstellen eines Sendemastens vermehrt mit Erbschäden auf die Welt kommen.
Bereits in den Neunzigern wurde im Tierversuch nachgewiesen, daß hochfrequente Felder (sowohl gepulst als auch ungepulst) Genbrüche verursachen.
4: Resonanz
Resonanz beschreibt ein Miteinanderschwingen zweier Systeme.
Diskussionen beim Thema Mobilfunk verfangen sich häufig beim Punkt "thermische Wirkung": Handies erwärmen das Gehirngewebe. Daß das nicht alles ist, hat die offizielle Strahlenschutzkommission bereits in den Neunzigern festgestellt:
Neben einer unspezifischen Erwärmung können technisch erzeugte Felder sehr spezifisch in biologische Regel-Systeme eingreifen und durch Interferenzen (Überlagerungen) stören.
Der Mobilfunk verwendet, etwas vereinfacht dargestellt, drei verschiedene Frequenzen:
· 1,8 GHz
Sendefrequenz bei E-Netz,
"erste Oktave" bei D1 und D2 (2 x 900MHz)
· 217 Hz
Pulsung für jedes eingewählte Handy
· 8,3 Hz "Lücken"-Pulsung
Dem gegenüber stehen folgende biologische Eigenschwingungen.
· 1,8 GHz
verschiedene Organresonanzen
v.a. das Immunsystem bei 1,812 GHz (Prof. Kunnen)
· 218 Hz
Resonanzfrequenz d. Zentralnervensystems (M. Hantsch)
· 8 Hz
im Bereich der alpha-Wellen.
(Unbewußtes, Träume, Inspiration und Intuition)
Diese Gegenüberstellung zeigt, in welchen biologischen Funktionsbereichen es zu Störungen kommen kann. Es wird ganz wesentlich sein, diesen Zusammenhang zu erkennen.
Zu beiden oben genannten Stoffwechsel-Substanzen liegen konkrete Erkenntnisse vor: Seit einiger Zeit bereits gibt es Untersuchungen, die zeigen, daß sowohl niederfrequente Wechselfelder als auch kombinierte nieder- und hochfrequente elektromagnetische Felder in die Calcium-Regulation eingreifen.
Auch für Melatonin gilt: Seine Ausschüttung ist stark frequenzabhängig. Elektromagnetische Felder verringern die Melatoninproduktion erheblich. Dieser Zusammenhang wird durch eine ganze Reihe von Studien belegt.
Die Brüche in der DNA können ebenfalls durch Resonanz erklärt werden: Ein hochfrequentes Wechselfeld regt durch Wring-Resonanzen die DNA zum Mitschwingen an, so daß sie an den unflexiblen Stellen bricht. Im großen Maßstab kennen wir dieses Phänomen: Die Bilder einer schwingenden, dann sich aufschaukelnden und schließlich auseinander brechenden Brücke sind den meisten vor Augen.
5. Physik
Die Physik untersucht die Gesetze der Natur - deren Bausteine und Wechselwirkungen.
Pointiert läßt sich sagen: die Erkenntnisse der Physik und deren Anwendung in der Technik klaffen bereits seit hundert Jahren deutlich auseinander. Die universitäre Grundlagen-Physik ist bei den Fragen: Woraus ist die Welt gemacht, wie entstand die Materie bzw. wie entsteht sie, wie ist sie aufgebaut, was hält sie aufrecht? sehr weit gekommen.
Wir können prinzipiell auf drei Paradigmen blicken: Da gibt es zunächst das stoffliche Paradigma. Es betrachtet im wesentlichen die Materie. Dann kommen schwingungstheoretische Überlegungen: Im ersten Schritt können wir von Materie sprechen, die Schwingungen hat. Im zweiten von Schwingungen, die durch Verdichtung Materie werden.
Der Weg führt also von "bloßer Materie" über "Materie, die Schwingungen hat" zu "Materie, die Schwingung ist".
Mit dem letztgenannten Blickwinkel ist uns das wichtigste Werkzeug gegeben, die Wirkung von technischen Schwingungen wie dem Mobilfunk auf biologische Systeme (= Schwingungen) zu verstehen.
Die Erkenntnisse der Physik gehen wesentlich weiter als die oben beschriebene Welle-Teilchen Darstellung. Im folgenden werden zwei genannt: Hawking, einer der populär gewordenen Physiker, spricht nicht mehr von einem Urknall, bei dem sich Materie und Energie in eine Raum-Zeit-Welt hineinentwickelt haben, sondern von einem fast unvorstellbaren Schöpfungsprozeß, bei dem Materie, Energie, Raum und Zeit unisono entstehen.
Lisa Randall, eine Harvard-Physikerin, liefert die Synthese verschiedener physikalischer Modelle und kann so den Kosmos als frequenzmodulierten höherdimensionalen Raum verstehen, in dem nebeneinander verschiedene Welten Platz haben (etwa wie verschiedene Radiosender, deren Wellen gemeinsam durch einen Äther gehen.)
Im Bereich dieser Erkenntnisse liegt der wichtigste Schlüssel zur Sichtbarmachung und zum Verständnis der Schadwirkungen des Mobilfunks.
Fazit
Warum haben so viele bisher so wenig bemerkt? Wir denken zu kurz. Gerade bei der Langzeitwirkung wird eine besondere Eigenschaft des menschlichen Organismus und besonders des menschlichen Gehirns zum Verhängnis: Die Fähigkeit, Fehlfunktionen bzw. Beeinträchtigungen eine ganze Zeit lang auszugleichen.
So übernehmen zunächst nichtgeschädigte (Gehirn-)zellen die Funktion von geschädigten Bereichen - solange, bis ein Ausgleich nicht mehr stattfinden kann. Dann wird es zu spät sein. Doch es muß nicht so sein.
Wir haben noch ein wenig Zeit, die Erkenntnisse aus der Physik und der Medizin zusammenzutragen und für eine unschädliche Umsetzung mobiler Telefonie bzw. Datenübertragung zu sorgen.
Die Funktion des Mobilfunks braucht dabei nicht in Frage gestellt zu werden, sondern nur deren derzeitige technische Umsetzung.
Physik und Medizin geben längst deutliche Hinweise, daß es Frequenzen gibt, die auf Körper und Seele des Menschen einwirken. Nennen wir diese Frequenzbereiche biologisch. Hier muß sich die Technik raushalten, um die Schöpfung nicht zu stören.
Eine ermüdende Diskussion über Grenzwerte oder Aufstellungsorte von Sendemasten wird uns also nicht weiterhelfen. Erfolg wird sich erst einstellen, wenn wir die biologisch empfindlichen Frequenzen für das Leben reservieren und für die Technik andere Frequenzen bzw. gesundheitsverträgliche Technologien nutzen. Das wird zu machen sein**.
Und das sind wir unseren Kindern schuldig. Denn ‚Kinder sind die ersten Opfer' (*Dr. med. Hans-Christian Scheiner, München). Sie werden nicht nur nicht gefragt, sondern sind wesentlich anfälliger für die Strahlungswirkung als Erwachsene.
Nicht nur genetisch! Sondern seelisch.
Text von Ralf Maucher, Dipl.-Psych.
Literatur:
Dr. med Hans-Christian Scheiner, 2006: "Mobilfunk, die verkaufte Gesundheit". Michaels-Verlag. Mit vielen Literatur-Hinweisen.
Thomas Grassberger, Franz Kotteder, 2003: "Mobilfunk - ein Freilandversuch am Menschen". Verlag Antje Kunstmann.
** Zur Machbarkeit ein Rechenexempel: Wenn die Mobilfunknutzer selbst eine biologisch verträgliche Technologie entwickeln lassen: Bei 80 Millionen Handies in Deutschland und einem zugrundegelegten monatlichen Rechnungsbetrag von € 20.00 kommen pro Monat 1,6 Milliarden € zusammen. Ein Monat "Handyverzicht" würde also schon reichen, um eine vernünftige und gesundheitsverträgliche Technologie zu ermöglichen.